Die KHG steht allen Menschen offen, die an der Hochschule studieren,
lehren und arbeiten, sowie allen, die sich für das Leben und Forschen an der Hochschule interessieren.
Als kirchliche Einrichtung bieten wir auch die Begegnung mit dem Evangelium, mit der frohen Botschaft Jesu Christi. Wir sind daran interessiert, Menschen in Kontakt zu bringen mit der Idee, den eigenen Glauben zu reflektieren und ihn im Kontext der Gemeinschaft zu leben.
Erst in der Begegnung der Menschen, kann etwas entstehen, das über das Bestehende, das Eigene hinausgeht. Erst in der Begegnung gewinnt das Leben an Qualität, wenn man gemeinsam feiert, miteinander reden kann, gemeinsam etwas gestaltet oder unternimmt.
Dies ist ein zentrales Angebot der KHG, das sich durch das gesamte Spektrum zieht.
Die KHG will einen Raum bieten für Auseinandersetzung - mit den Hochschulen, dem Zeitgeschehen, mit
Gesellschaft und Politik.
Es gilt eine Kultur des Miteinander Sprechens über lebensrelevante Themen zu entwickeln.
Vernetzung, Mitgestaltung und Mitverantwortung sind zentrale Aspekte des Dialogs.
Dialog verstehen wir als respektvolle Auseinandersetzung mit den Meinungen und Annahmen der anderen, als Raum, um die eigenen Meinungen zu reflektieren, zu differenzieren und zur Verfügung zu stellen.
Insgesamt verstehen wir Dialog als einen Teil ganzheitlicher Bildung. Dieser Aspekt zieht sich durch die meisten Veranstaltungen in der KHG.
Feiern ist ein zentraler Aspekt des Lebens. Feiern beginnt im kleinen, nach den Veranstaltungen, wenn
wir in der Kellerbar der KHG noch zusammensitzen. Es setzt sich fort im Sommerfest oder anderen Parties in der KHG. Und auch die gottesdienstlichen Feiern, am Donnerstag (mitten im Alltag) oder am Sonntag. Hier soll insbesondere die Verbindung von Glaube, Denken und Leben geschehen, hier sollen Impulse gesetzt werden für eine spezifische Lebenskultur.
Die Planungen und Absprachen für das Semester und die Mitgestaltung durch die Studierenden geschieht im FORUM. Im "kleinen" Forum zu Beginn des Semesters wird gemeinsam ein Blick auf die anstehenden Veranstaltungen geworfen: Läuft alles? Ist alles klar? Was gibt es Neues?
Im "großen" Forum wird das nächste Semester geplant, für einzelne Vorhaben und Themen werden Projektgruppen gebildet und Schwerpunkte werden festgelegt.
Alle, die Interesse haben, das Leben der KHG für ein Semester mitzugestalten sind herzlich eingeladen und aufgefordert, sich einzubringen.

Gebaut wurde die Villa 1902/03 durch den Architekten Gustav Hamann.
Bauherr war der Zigarrenfabrikant Heinrich Emmelius.
In einer Dokumentation „Stadterweiterung Gesamtanlage IX“ aus: Denkmaltopographie BRDeutschland, Kulturdenkmäler in Hessen, Universitätsstadt Gießen, Wiesbaden 1993, heißt es:
Villa Emmelius. Repräsentative, mehrgeschossige Villa des späten von Jugendstil beeinflussten Historismus.
Der gegenüber dem Straßenniveau stark angehobene, kompakte Bau wirkt in erster Linie durch die beiden barokal geschweiften, auf Fernwirkung berechnenden Giebel.

Betritt man das Kettelerhaus der KHG in der Wilhlemstraße 28 begegnet einem zuerst das großzügige Foyer im Erdgeschoss.
Wendet man sich nach links, finden sich das Sekretariat und "Le Monde" das Internetcafe und Zeitungszimmer, geradeaus "Café Mathilde" und "Kettelersaal" sowie rechts der Zugang zur Küche und der sog "Sakristei", einem Vorraum.
In der KHG gibt es insgesamt 7 Zimmer für Studierende, drei im sogenannten Hinterhaus, vier im Kettelerhaus. Die Hinterhaus WG teilt sich eine kleine Küche, ein Bad und eine Toilette. Die Zimmer sind zwischen 16 und 20 qm groß.
Die KHG Gießen nutzt den Service der Firma Spreadshirt und bietet so Interessierten die Möglichkeit, sich Produkte mit dem Logo der KHG Gießen zu kaufen.
Zum KHG-Shop geht's hier.
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